Private Pflegezusatzversicherung – Verbraucherzentrale bietet kostenlosen Vergleich an

Rund 2,25 Millionen Menschen in Deutschland sind derzeit pflegebedürftig. Viele werden dabei zu Hause von Angehörigen oder Pflegediensten versorgt. Wer Unterstützung bei der Pflege oder Versorgung braucht, hat Anspruch auf Leistungen der Pflegepflichtversicherung. Häufig können die laufenden Kosten für eine Pflegekraft oder einen Platz im Pflegeheim vom Pflegebedürftigen nicht gezahlt werden. Familienangehörige können dann verpflichtet werden, für den Restbetrag aufzukommen. Der Abschluss einer Pflegezusatzversicherung kann dann sinnvoll sein, um die Lücke zwischen der gesetzlichen Pflegeversicherung und den tatsächlichen Kosten zu schließen. Finanzielle Notlagen im Pflegefall können so vermieden werden. Bei der Pflegezusatzversicherung wird zwischen Pflegekosten- und Pflegetagegeldversicherung unterschieden. Die Pflegekostenversicherung übernimmt nur entstandene Kosten, wenn professionelles Pflegepersonal eingesetzt wurde. Die Pflegetagegeldversicherung gewährt den vereinbarten Tagessatz bei Feststellung der entsprechenden Pflegestufe. Der Pflegebedürftige ist dabei völlig frei in der Verwendung des Pflegetagesgeldes.

Kostenloser Service für Verbraucher* Die Verbraucherzentrale Niedersachsen bietet Interessierten auf ihrer Homepage einen kostenlosen EDV-gestützten Vergleich zur privaten Pflegezusatzversicherung an. Verbraucher erhalten damit einen Überblick über Kosten und Leistungen der privaten Pflegezusatzversicherung und können besser bewerten, ob und wann eine Pflegekosten- oder eine Pflegetagegeldversicherung sinnvoll ist. Ein Fragebogen kann hier heruntergeladen und ausgefüllt an info@vzniedersachsen.de gemailt werden. Der Fragebogen ist auch in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale erhältlich. Adressen und Öffnungszeiten finden Sie hier.

Pflegemappe informiert Pflegebedürftige bei häuslicher Pflege* Weitere Informationen und Hinweise rund um das Thema “Häusliche Pflege” bietet die Mappe “Pflege – transparent – Informationen für Pflegebedürftige bei häuslicher Pflege” der Verbraucherzentrale. Sie erläutert, wer Anspruch auf Leistungen hat und was bei der Antragstellung zu beachten ist und erklärt, was zu bedenken ist, wenn die Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst oder eine Pflegeperson erfolgen soll. Ferner gibt sie Tipps, welche Pflegehilfsmittel im eigenen Heim die Pflege erleichtern und welche Leistungen für Pflegepersonen bestehen. Checklisten bieten einen schnellen Überblick und helfen bei den wichtigen Entscheidungen. Die kostenlose Info-Mappe gibt es in allen Beratungsstellen. ______________________

*Projektförderung durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit.

 

 

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