Die wichtigsten Versicherungen für den Start ins Studium
Welche Versicherungen brauche ich als Student? Bin ich noch bei meinen Eltern mitversichert oder brauche ich einen eigenen Vertrag? Die Stiftung Warentest nennt in der Juni-Ausgabe von Finanztest die wichtigsten Versicherungen für Studenten, sagt, welche Versicherungen unnötig und welche sinnvoll sind und erklärt, unter welchen Umständen Studenten noch bei den Eltern mitversichert sind.
Die wichtigste Versicherung für Studenten ist die Kranken- und Pflegeversicherung. Sie ist für alle obligatorisch. Sind die Eltern in einer gesetzlichen Krankenversicherung, so sind Studenten bis zum 25. Geburtstag familienversichert. Wer nebenbei jobbt, darf allerdings nicht mehr als 400 Euro monatlich verdienen, sonst muss er einen eigenen Krankenversicherungsvertrag abschließen.
Eine Private Haftpflichtversicherung ist eine Versicherung, die Studenten unbedingt brauchen. Denn wer einen Schaden verursacht, haftet mit seinem ganzen Vermögen. Nur die Privathaftpflichtversicherung schützt ihn vor dem Ruin. In der Regel sind Studenten über die Eltern versichert. Wer allerdings verheiratet ist oder schon mal berufstätig war, braucht einen eigenen Vertrag.
Außerdem sinnvoll ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung, weil Studenten nur wenig Hilfe vom Staat bekommen, wenn sie berufsunfähig werden. Eine Mitversicherung über die Eltern gibt es nicht, hier braucht jeder seinen eigenen Vertrag – auch wenn der mit 30 bis 40 Euro im Monat ziemlich teuer ist.
Und wer als Student ein eigenes Auto hat, braucht eine Kfz-Haftpflichtversicherung. Tipp: Die Versicherung der Eltern fragen, ob sie einen speziellen Rabatt für Fahranfänger gewährt. Wenn nicht: Auto über die Eltern versichern.
Pressemitteilung der Stiftung Warentest