Tarifvergleich zur privaten Krankenversicherung
Immer mehr Menschen interessieren sich für die private Krankenversicherung, weil ihnen die gesetzliche zu teuer scheint, weil sie sich selbstständig machen oder verbeamtet werden oder weil sie den Werbeversprechungen mit günstigen Tarifen und guten Leistungen folgen. Das hat die Verbraucherzentrale Hamburg in ihrer Beratung festgestellt. Zwar hält die Verbraucherzentrale die private Krankenversicherung (PKV) für die meisten Ratsuchenden nicht für die richtige Lösung, für einige sei sie aber doch die bessere Alternative. Beispielsweise für Beamte. Zusatzversicherungen für gesetzlich Versicherte seien ohnehin eine ganz persönliche Angelegenheit.
Wer bei den rund 50 Versicherungsgesellschaften mit hunderten von Tarifen eine Krankenversicherung finden will, die auf die persönlichen Verhältnisse und Wünsche zugeschnitten ist, kann ab 1. Juli die computergestützte individuelle Beratung der Verbraucherzenrtale nutzen. Denn die Entscheidung ist in den allermeisten Fällen eine Entscheidung fürs Leben. Der spätere Wechsel innerhalb der privaten Krankenversicherung ist nicht nur ungleich schwerer als der zwischen Krankenkassen, er ist auch unsinnig, weil die angesparten Altersrückstellungen nicht mitgenommen werden können.
Die computergestützte individuelle Beratung der Patientenberatung der Verbraucherzentrale zur privaten Krankenversicherung dauert für Vollversicherungen bis zu 1½ Stunden und kostet 80 Euro, für Zusatzversicherungen die Hälfte. Ratsuchende erhalten Ausdrucke zu den wichtigsten in Frage kommenden Tarifen.
Anmeldung im Infozentrum der Verbraucherzentrale, Kirchenallee 22 (Mo–Fr 10–18 Uhr), über die Telefonzentrale (040) 24832-0, bei der Patientenberatung 24832-230 oder -135.
Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Hamburg e.V.