Gesetzlich oder privat krankenversichern?
Ab 01.07.2005 müssen die meisten gesetzlich krankenversicherten Bürger noch tiefer in ihre schon jetzt nicht mehr prall gefüllte Geldbörse greifen. Den Zusatzbeitrag von 0,9 Prozent ihres Einkommens tragen Kassenmitglieder dann allein. Manch einer stellt sich da die Frage, ob sich nicht doch ein genereller Wechsel in die private Krankenversicherung lohnt. Dabei besteht die Gefahr, vom Regen in die Traufe zu kommen, meinen Sachsens Verbraucherschützer.
Mit weiter steigenden Beiträgen müssen auch die Versicherten in der privaten Krankenversicherung rechnen. Immer höhere Kosten im Gesundheitswesen und die längere Lebenserwartung machen nicht nur der gesetzlichen Krankenversicherung zu schaffen.
Im Regelfall wird sich ein Wechsel des Systems nur für jüngere, gesunde Menschen ohne Wunsch nach Kindern wirklich lohnen. Frauen Anfang Dreißig und Männer bis Mitte 40, die einen Übertritt in die private Krankenversicherung erwägen, sollten sich vorab bei den sächsischen Verbraucherschützern unabhängig beraten lassen. Damit das Vorhaben zum finanziellen Erfolg wird, kommt es auf die Auswahl eines günstigen Versicherers und eines passenden Tarifes an. Zudem muss das heute im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung eingesparte Geld für die steigenden Versicherungsbeiträge im Alter zinsbringend angelegt werden.
Im Rahmen einer persönlichen Beratung mit computergestütztem Versicherungsvergleich ermitteln die sächsischen Verbraucherschützer aus ca. 40 Krankenversicherern mit hunderten Tarifen einen individuell passenden und günstigen Versicherungsschutz. Für diese ausführliche Beratung empfiehlt sich die Vereinbarung eines Termins unter der Rufnummer 01805 79 7777 (0,12 €/Min). Eine kostenlose Vorab- Informationsmöglichkeit zu diesem Thema bietet die in jeder Beratungseinrichtung vorhandene Infothek.
Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Sachsen e.V.
Heinz
30.01.2007 um 18:20Einen Vergleich nach Beitragssätzen je Bundesland habe ich bei billiger-krankenversichert.de gefunden.