Telefontipps für Auslandsaufenthalte – Kostenfallen vor Reisebeginn kennen und ausschließen
Mit dem Handy im Ausland zu telefonieren, ist bekanntlich ein teures Vergnügen. Leider wird wohl die EU-Verordnung zur Begrenzung der Telefonkosten für grenzüberschreitende Mobilfunk-Telefonate in den Ländern der Europäischen Union für zahlreiche Urlauber in diesem Sommer zu spät wirksam werden.
Doch gibt es bereits jetzt schon Möglichkeiten, bei der Nutzung des Handys im Ausland zu sparen. So bieten die Mobilfunknetzbetreiber T-Mobile, Vodafone und O2 Germany spezielle Tarifoptionen für das Ausland an. Wer im Auslandsurlaub nicht auf sein Handy verzichten will oder kann, sollte sich deshalb rechtzeitig vor Reiseantritt über die Konditionen und die Sparmöglichkeiten informieren.
Prepaidkarten von Discountern bieten zwar in Deutschland attraktive Tarife, aber im Ausland ist das Telefonieren damit besonders teuer. So kann ein Telefonat von Österreich nach Deutschland bis zu 1,53 Euro pro Minute kosten. Hier kann sich der Kauf einer Prepaidkarte aus dem jeweiligen Reiseland oder einer Calling-Card lohnen. Im Internet findet man auch Prepaid-Discounter, deren Angebote speziell für Auslandsreisende besonders günstige Minutenpreise bieten.
Auf jeden Fall sollten noch im Heimatland die Mailbox abgeschaltet und möglichst alle Rufumleitungen ausgeschaltet werden. Denn wenn die Mailbox während des Auslandsurlaubs anspringt, wird gleich dreimal kassiert: für das ankommende Gespräch, für die Umleitung zur Mailbox nach Deutschland und zum dritten Mal für das Abhören der Mailbox vom Ausland aus.
Am meisten spart, wer sich auf das Versenden von SMS beschränkt. Deren Empfang ist, außer bei einigen Prepaid-Discounterkarten, im Ausland in der Regel kostenlos. Wer kann, sollte das Handy zu Hause deponieren und seinen Lieben für den Notfall die Telefonnummer des Feriendomizils hinterlassen.