Die billigen unter den Handytarifen
Wer auf Service verzichten kann, fährt mit einigen der neuen Discount-Handytarife immer günstig – egal ob er viel oder wenig telefoniert oder vor allem SMS/MMS verschickt. Das meldet die Stiftung Warentest, die anhand von Nutzerprofilen die Discounttarife mit den normalen Handytarifen verglichen hat, in der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitschrift test. Das gilt jedoch nicht für alle so genannten Billigtarife, betonen die Tester. Beispielsweise kann der Tarif Xtra Click&Go von T-Mobile mit der Billigkonkurrenz nicht mithalten.
Vorteil der Billigtarife: Die einfache Preisstruktur, mit der sich die Telefonkosten besser abschätzen lassen. Egal an welchem Tag, zu welcher Uhrzeit und in welches Netz – innerhalb Deutschlands kostet bei diesen Angeboten jede Gesprächsminute den gleichen Preis, zum Beispiel 19 Cent (Simyo), 18 Cent (Simply von Victorvox), 15 Cent (Sommerhit-Angebot von debitel) oder 14 Cent (Just 14 Cent von The Phone House).
Tipp der Tester: Wer wechseln will, sollte sich nicht nur vom Minutenpreis blenden lassen. Wichtig ist auch die Vertragsform: Vertrag mit Mindestumsatz, Länge der Mindestlaufzeit oder Guthabenkarte. Ebenso wichtig: Die Taktung, mit der Gespräche abgerechnet werden. Eine 60/1-Taktung (z. B. bei Simyo), bei der nach der ersten Minute sekundengenau abgerechnet wird, ist deutlich günstiger als 60/30, bei der nach der ersten Minute im 30-Sekunden-Takt abgerechnet wird (z. B. bei Just 14 Cent).
Alles über die günstigsten Handytarife und die Vor- und Nachteile der einzelnen Vertragsmodelle gibt es in der September-Ausgabe der Zeitschrift test oder unter www.test.de.