Beim Telefonplausch im Urlaub auf die richtige Karte gesetzt?

Der Oma durchgeben, dass man wohlbehalten am Urlaubsziel im sonnigen Süden angekommen ist, den Daheimgebliebenen vom Traumstrand vorschwärmen und den Nachbarn erinnern, dass er das Füttern von Goldfisch & Co. nicht vergisst – der Telefonplausch mit der Heimat kann auf Reisen ganz schön ins Geld gehen. „Anbieter von Calling Cards werben damit, dass durch die Guthabenkarten die Reisekasse spürbar entlastet werden kann. Doch nicht immer können die Anrufkarten als Preisbrecher uneingeschränkt empfohlen werden”, hat die Verbraucherzentrale NRW passend zum Start in den Urlaub folgende Tipps parat, wie man bei Auslandstelefonaten mit den bunten Plastikrechtecken auf die richtige Karte setzt und möglichen Tücken die Leitung kappt:

Funktionsweise

Calling Cards sind keine Karten, die ins Handy oder Telefon gesteckt werden müssen, sondern Anrufkarten mit einem meist im Voraus bezahlten Guthaben, die wie ein „Merkzettel” funktionieren. Werden die hier aufgedruckte kostenfreie 0800-Einwahlnummer und die Pin-Nummer gewählt, kann der Kunde nach Ertönen des Freizeichens die Rufnummer des gewünschten Teilnehmers eingeben. So kann dann das Guthaben abtelefoniert werden – oder die Gespräche werden, wie bei einigen Anbietern, später in Rechnung gestellt. Calling Cards sind vom Festnetz, von der Telefonzelle und meist auch vom Handy aus nutzbar. Manchmal können es bis zu 20 Zahlen sein, die einzugeben sind, bevor das Gespräch beginnt. Wer teure Hoteltarife für Auslandsgespräche oder Telefonzellen im Ausland meiden will, für den lohnt sich das geduldige Eintippen der Zahlenkolonnen, denn Einsparungen von bis zu 75 Prozent sind möglich, je nachdem, ob von der Telefonzelle, dem Handy oder vom Hoteltelefon telefoniert wird.

Anbieterauswahl

Calling Cards sind keine Karten, die ins Handy oder Telefon gesteckt werden müssen, sondern Anrufkarten mit einem meist im Voraus bezahlten Guthaben, die wie ein „Merkzettel” funktionieren. Werden die hier aufgedruckte kostenfreie 0800-Einwahlnummer und die Pin-Nummer gewählt, kann der Kunde nach Ertönen des Freizeichens die Rufnummer des gewünschten Teilnehmers eingeben. So kann dann das Guthaben abtelefoniert werden – oder die Gespräche werden, wie bei einigen Anbietern, später in Rechnung gestellt. Calling Cards sind vom Festnetz, von der Telefonzelle und meist auch vom Handy aus nutzbar. Manchmal können es bis zu 20 Zahlen sein, die einzugeben sind, bevor das Gespräch beginnt. Wer teure Hoteltarife für Auslandsgespräche oder Telefonzellen im Ausland meiden will, für den lohnt sich das geduldige Eintippen der Zahlenkolonnen, denn Einsparungen von bis zu 75 Prozent sind möglich, je nachdem, ob von der Telefonzelle, dem Handy oder vom Hoteltelefon telefoniert wird. Anbieterauswahl: Viele Unternehmen haben einzelne Calling Cards für bestimmte Länder oder Kontinente im Sortiment. Andere werben damit, dass eine einzige Karte in mehr als 40 Ländern funktioniert. Leider tummeln sich auf dem Calling-Card-Markt aber auch Anbieter, die mit sehr günstigen Tarifen locken, bei denen man jedoch nicht sicher sein kann, wie lange sie existieren. Deshalb bietet es sich an, bei einem Anbieter auf die Calling Card zu setzen, der sich schon auf dem Markt bewährt hat. Übersichten hierzu gibt es im Internet z. B. unter www.teltarif.de oder www.verivox.de.

Einwahl- und Verbindungskosten

Bei einigen Calling-Card-Anbietern läuft der Gebührenzähler schon ab der Einwahl. Besser sind daher Calling Cards, die erst dann Kosten berechnen, wenn der Angerufene den Hörer abnimmt. Denn ist der Angerufene nicht daheim oder telefoniert er gerade, wird sonst auch die Zeit für die Nutzung des Systems berechnet. Bei erfolgreicher Verbindung berechnen Calling-Card-Anbieter entweder sofort oder z. B. nach 60 Sekunden eine einmalige Verbindungsgebühr in Höhe des jeweiligen Minutentarifs. Bei manchen Anbietern fallen nach fünf, zehn oder 15 Minuten weitere Verbindungsgebühren an. Außerdem gilt es, den Abrechnungstakt im Blick zu haben: Eine sekundengenaue Abrechnung ist gerade für Kurztelefonierer günstiger.

Einwahl- und Verbindungskosten

Bei einigen Calling-Card-Anbietern läuft der Gebührenzähler schon ab der Einwahl. Besser sind daher Calling Cards, die erst dann Kosten berechnen, wenn der Angerufene den Hörer abnimmt. Denn ist der Angerufene nicht daheim oder telefoniert er gerade, wird sonst auch die Zeit für die Nutzung des Systems berechnet. Bei erfolgreicher Verbindung berechnen Calling-Card-Anbieter entweder sofort oder z. B. nach 60 Sekunden eine einmalige Verbindungsgebühr in Höhe des jeweiligen Minutentarifs. Bei manchen Anbietern fallen nach fünf, zehn oder 15 Minuten weitere Verbindungsgebühren an. Außerdem gilt es, den Abrechnungstakt im Blick zu haben: Eine sekundengenaue Abrechnung ist gerade für Kurztelefonierer günstiger.

Verwaltungsgebühr

Einige Calling-Card-Anbieter berechnen ab dem ersten Nutzungstag eine tägliche Verwaltungs- und Administrationsgebühr, zum Beispiel 10 Cent pro Tag. Theoretisch kann sich eine antelefonierte Karte mit einem Wert von 5,00 Euro dann in weniger als 50 Tagen selbst aufbrauchen. Da wird sicher auf die falsche Karte gesetzt!

Gültigkeit

Viele der Guthaben bei Calling Cards sind nur eine begrenzte Zeit lang gültig. So verfällt das Guthaben bei einigen Anbietern schon drei Monate nach der ersten Nutzung, andere sind nach der Erstnutzung noch bis zu zwei Jahre gültig. Wer also nicht weiß, ob er einen bestimmten Betrag in der vorgegebenen Zeit abtelefoniert, sollte lieber eine Karte ohne oder mit langem „Haltbarkeitsdatum” bevorzugen.

Auslandsgespräche übers Hoteltelefon

Manchmal unterstützen Hotels die kostenlose Zugangsnummer zum System nicht, über die die Calling-Card-Gespräche aufgebaut werden. Oder sie verlangen dafür noch Extragebühren. An der Rezeption sollte daher nachgefragt werden, wie das Hotel mit der kostenfreien 0800er-Nummer umgeht. Gegebenenfalls ist die Telefonzelle vor dem Hotel die richtige Ausweichstation.

Gespräche aus der Telefonzelle

Hier muss beachtet werden, dass sich nach dem Gespräch aus einer Telefonzelle mit Wahlwiederholungsfunktion die Zugangsnummer und Pin nicht mehr im Speicher des Apparates befinden. Deshalb sollte der Hörer noch einmal abgehoben und eine beliebige Zahl eingetippt werden. Der Speicher des Telefons wird so überschrieben. Sonst kann, wer erst einmal Zugangscode und Pin besitzt, auf Kosten des Calling-Card-Besitzers telefonieren. Bei Verlust oder Diebstahl die Calling Card immer sofort sperren lassen!

Auslandsgespräch per Handy

Wer dabei eine Calling Card einsetzt, sollte auf der Rechnung haben, dass bei der Nutzung von deutschen Handys aus dem Ausland immer zusätzlich Roaminggebühren des Mobilfunkproviders anfallen – auch wenn die eigentliche Einwahlnummer kostenfrei ist. Das Telefonat vom Festnetz ist daher in der Regel günstiger.

Bei allen rechtlichen Problemen rund um Handy, Festnetz & Co. gibt die Rechtsberatung der Verbraucherzentrale NRW Hilfestellung und Information.

 

 

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