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	<title>Geld-Spartipps &#187; Ihre Rechte als Mieter</title>
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	<description>Tipps, Tricks und Erfahrungen zum richtig viel Geld Sparen!</description>
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		<title>Ratgeber zeigt Rechte und Pflichten von Mietern auf</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2006 08:27:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Schreinert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ihre Rechte als Mieter]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Mietverh&#228;ltnissen kann schnell echter &#196;rger ins Haus stehen. Einen Spitzenplatz in der N&#246;rgelliste genervter Mieter besetzt dabei die Betriebskostenabrechnung. H&#228;ufig sind Verteilerschl&#252;ssel, Kostenanteile oder Vorauszahlungen f&#252;r Mieter nicht nachvollziehbar. &#8220;F&#252;r all diese Angaben aber gilt, dass sie auch f&#252;r Laien verst&#228;ndlich aufgeschl&#252;sselt und erl&#228;utert sein m&#252;ssen. Entspricht eine Betriebskostenabrechnung nicht dem geforderten Standard, sollten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Mietverh&#228;ltnissen kann schnell echter &#196;rger ins Haus stehen. Einen Spitzenplatz in der N&#246;rgelliste genervter Mieter besetzt dabei die Betriebskostenabrechnung. H&#228;ufig sind Verteilerschl&#252;ssel, Kostenanteile oder Vorauszahlungen f&#252;r Mieter nicht nachvollziehbar. &#8220;F&#252;r all diese Angaben aber gilt, dass sie auch f&#252;r Laien verst&#228;ndlich aufgeschl&#252;sselt und erl&#228;utert sein m&#252;ssen. Entspricht eine Betriebskostenabrechnung nicht dem geforderten Standard, sollten Mieter sie von fachkundiger Seite &#252;berpr&#252;fen lassen&#8221;, r&#228;t die Verbraucherzentrale NRW und hat die wichtigsten Rechte und Pflichten in Sachen Nebenkosten kurz zusammengefasst:</p>
<p><span id="more-84"></span></p>
<p>Mieterwechsel: Zieht ein Mieter aus, d&#252;rfen die Betriebskosten nur anteilig f&#252;r die Zeit, in der das Mietverh&#228;ltnis noch lief, umgelegt werden. In jedem Fall aber sollten Mieter unmittelbar vor der Wohnungs&#252;bergabe s&#228;mtliche Z&#228;hler durch ein oder zwei Zeugen ablesen und die Werte notieren lassen. Umstritten ist, wer f&#252;r die Zwischenablesung aufkommen muss. Besteht keine explizite Vereinbarung, zum Beispiel im Mietvertrag, sollten Mieter den Standpunkt vertreten, dass der Vermieter diese Kosten zu &#252;bernehmen hat. Zeigt sich der Vermieter uneinsichtig, k&#246;nnen die Kosten immer noch geteilt werden, statt einen Rechtsstreit zu beginnen.</p>
<p>Abrechnungsfrist: Vermieter m&#252;ssen nicht, wie oft angenommen, unmittelbar nach Ende der Abrechnungsperiode abrechnen. Sie haben vielmehr nach Ablauf ein Jahr Zeit dazu. Allerdings k&#246;nnen Vermieter keine Nachzahlungen mehr verlangen, wenn den Mietern die Betriebskostenabrechnung sp&#228;ter als ein Jahr nach Ende der Abrechnungsperiode zugeht. Die gilt allerdings &#8211; mit Ausnahme von Wohnungen des sozialen Wohnungsbaus des I. F&#246;rderwegs &#8211; nur f&#252;r Abrechnungen jener Abrechnungsperiode, die mit Inkrafttreten der Mietrechtsreform am 1.September 2001 noch nicht abgeschlossen waren.</p>
<p>Beanstandungen: Bleibt die Betriebskostenabrechnung f&#252;r die Mieter auch nach genauer Pr&#252;fung nicht nachvollziehbar, sollten sie den Vermieter innerhalb eines Jahres ab Zugang der Abrechnung schriftlich auffordern, die Unstimmigkeiten zu erl&#228;utern. Zudem sollten sie verlangen, dass der Vermieter die Einsicht in die der Abrechnung zugrunde liegenden Rechnungsunterlagen erm&#246;glicht oder ihnen gegen Kostenerstattung Kopien davon zusendet. Eine Nachforderung des Vermieters aus der Abrechnung sollte vor der Kl&#228;rung nur bezahlt werden, soweit unstreitige Rechnungspositionen beglichen werden. Gleiches gilt f&#252;r die Einforderung eines etwaigen Guthabens. Beim Streit um die Betriebskosten ist es aber in vielen F&#228;llen sinnvoll, sich mit dem Vermieter fr&#252;hzeitig auf eine vergleichsweise L&#246;sung zu einigen.</p>
<p>Ausf&#252;hrliche Informationen rund um das Mietverh&#228;ltnis enth&#228;lt der Ratgeber &#8220;Wohnungsmiete von A-Z&#8221;, den die Verbraucherzentrale NRW gemeinsam mit der Fernsehredaktion ARD-Ratgeber Geld herausgegeben hat. Nach Stichworten gegliedert, werden darin die wichtigsten Begriffe des Mietrechts verst&#228;ndlich erl&#228;utert.</p>
<p>Den Ratgeber &#8220;Wohnungsmiete von A-Z&#8221; (Autoren: Rechtsanw&#228;lte D. Maitra/Berlin und M. Menzel/Erfurt) gibt&#8217;s zum Abholpreis von 9,80 Euro in den Beratungsstellen aller Verbraucherzentralen.</p>
<p>F&#252;r zus&#228;tzlich 2 Euro f&#252;r Porto und Versand kommt er &#8211; gegen Rechnung &#8211; auch ins Haus.</p>
<p>Bestelladresse: Verbraucherzentrale NRW, Zentralversand, Adersstr. 78, 40215 D&#252;sseldorf. Oder telefonisch unter 0180/500 14 33, Fax: 0211/38 09-235.</p>
<p>Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V.</p>
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		<title>Verg&#252;nstigungen f&#252;r die Mieter</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2006 08:27:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Schreinert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ihre Rechte als Mieter]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Mieterrechte werden st&#228;rker ausgeweitet als urspr&#252;nglich von der Bundesregierung geplant. Der Rechtsausschuss des Bundestags beschloss die K&#252;ndigungsfristen f&#252;r Mieter auf einheitlich drei Monate zu verk&#252;rzen und Behinderten ausdr&#252;cklich das Recht zum Umbau ihrer Wohnung zu gew&#228;hren. Der von dem Gremium gebilligte Entwurf zur Mietrechtsreform sieht zudem vor, dass Mieten k&#252;nftig nur noch um 20 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mieterrechte werden st&#228;rker ausgeweitet als urspr&#252;nglich von der Bundesregierung geplant. Der Rechtsausschuss des Bundestags beschloss die K&#252;ndigungsfristen f&#252;r Mieter auf einheitlich drei Monate zu verk&#252;rzen und Behinderten ausdr&#252;cklich das Recht zum Umbau ihrer Wohnung zu gew&#228;hren.</p>
<p><span id="more-85"></span>
<p>Der von dem Gremium gebilligte Entwurf zur Mietrechtsreform sieht zudem vor, dass Mieten k&#252;nftig nur noch um 20 statt bisher 30 Prozent innerhalb von drei Jahren steigen d&#252;rfen.</p>
<p>Justizministerin Herta D&#228;ubler-Gmelin sprach von &#8220;au&#223;erordentlich fairen und sehr ausgewogenen Regelungen&#8221;. Der Mieterbund begr&#252;&#223;te die Reformpl&#228;ne als &#8220;zwingend notwendig&#8221;. Der Eigent&#252;mer-Verband Haus und Grund nannte den Gesetzentwurf dagegen &#8220;unertr&#228;glich&#8221; und warnte vor einer Gef&#228;hrdung des Mietfriedens. Auch die FDP bezeichnete die Pl&#228;ne als &#8220;ungerecht&#8221;.</p>
<p>Die Bundesregierung hatte ihren Entwurf bereits im Juli vergangenen Jahres vorgelegt. Danach sollte bei den K&#252;ndigungsfristen die Obergrenze f&#252;r Mieter lediglich von zw&#246;lf auf sechs Monate gesenkt werden. Mit der weiteren K&#252;rzung auf drei Monate kam der Rechtsausschuss jetzt einer zentralen Forderung des Mieterbundes nach. F&#252;r die Vermieter werden k&#252;nftig weiter Staffelfristen zwischen drei und neun Monaten gelten.</p>
<p>Eine zweite wesentliche Nachbesserung durch den Ausschuss betrifft das behindertengerechte Wohnen: Gebrechliche oder behinderte Mieter sollen ihre Wohnung k&#252;nftig im Bedarfsfall auf eigene Kosten umbauen k&#246;nnen. Einzige Einschr&#228;nkung: Bei nachweislich widerstreitenden Interessen zwischen Eigent&#252;mer und Mieter muss abgewogen werden.</p>
<p>Unver&#228;ndert lie&#223; der Rechtsausschuss neben der vorgesehenen Beschr&#228;nkung f&#252;r Mieterh&#246;hungen unter anderem auch die verbrauchsabh&#228;ngige Berechnung der Betriebskosten.</p>
<p><b>VERMIETER: &#8220;INVESTITIONSFEINDLICH&#8221;</b></p>
<p>Der Eigent&#252;mer-Verband Haus und Grund kritisierte vor allem, dass es erstmals unterschiedliche K&#252;ndigungsfristen f&#252;r Mieter und Vermieter geben wird. Dies sei eine &#8220;Verletzung der Wertneutralit&#228;t&#8221;, erkl&#228;rte Pr&#228;sident Friedrich-Adolf Jahn. &#8220;Die wirtschaftliche Vernunft bleibt auf der Strecke&#8221;, sagte er. Die Mietrechtspl&#228;ne seien &#8220;investitionsfeindlich&#8221; und gingen einseitig zu Lasten der Vermieter.</p>
<p>D&#228;ubler Gmelin wies die Kritik der Unausgewogenheit zur&#252;ck und warf dem Vermieterverband &#8220;Verkennung der Tatsachen&#8221; vor: &#8220;Unterschiedliche Interessen verlangen auch unterschiedliche Regelungen&#8221;, sagte die SPD-Politikerin. Bei den Vermietern gehe es um wirtschaftliche Interessen, bei den Mietern dagegen um die Lebensgrundlage.</p>
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