Textilien-Kauf: Niedriger Preis ist nicht unbedingt ein guter Preis

Verbraucher wissen sehr wohl zwischen billig und preiswert zu unterscheiden. Beides hat nichts mit der absoluten Preishöhe zu tun. Manchmal ist ein höherer Preis ein besserer Preis. Diese an sich nicht neue Erkenntnis wird durch eine aktuelle Studie der Zeitschrift TextilWirtschaft (Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main) untermauert. Fast 6000 Männer und Frauen haben das Preis/Leistungs-Verhältnis von 25 Bekleidungsfilialisten in Deutschland beurteilt. Mit zum Teil überraschenden Ergebnissen:

 

Der Bekleidungsanbieter mit dem besten Preis/Leistungs-Verhältnis in Deutschland ist aus sicht der Kunden Tchibo, dicht gefolgt von C&A, Aldi, P&C und H&M. Alles Formate, bei denen – P&C ausgenommen – der Preis ein wichtiges, aber eben nicht das einzige Profilierungsmerkmal ist. Schlusslichter in Sachen Preiswürdigkeit sind aus Kundensicht die ausgesprochenen Preiskonzepte und Textil-Discounter. Die rote Laterne hält Wal-Mart. Auf den hinteren Plätzen sind neben dem weltgrößten Einzelhändler die Billiganbieter KiK, Takko und Woolworth zu finden. Auch die Young Fashion-Filialisten Pimkie und Orsay sind ganz unten im Preiswürdigkeits-Ranking zu finden. Deren Ware kostet nicht viel, sieist aus Sicht der Kunden aber auch nicht viel wert. Ein niedriger Preis ist also nicht unbedingt ein guter Preis.

 

 

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