Schöner Rahmen: Holz und Konstruktion verlängern Lebensdauer des Gartenzauns
Ob Jäger- oder Palisadenzaun – eine Garteneinfriedung aus Holz gehört zu vielen Gärten genauso wie die Frühlingsblumen. Doch wie bleibt der Zaun ohne Chemie möglichst lange ein schmuckes Gestaltungselement? Der TÜV Süddeutschland hat dazu einige Tipps zusammengestellt:
Natürlicher Schutz widerstandsfähiger Hölzer
Wer Holzarten mit hoher natürlicher Dauerhaftigkeit zum Zaunbau verwendet, kann an Holzschutzmitteln sparen. So verwittert zum Beispiel das Kernholz von Robinie, Lärche oder Eiche von Natur aus sehr langsam. Diese Hölzer überstehen auch bei schlechten Witterungsverhältnissen lange Zeit ohne Behandlung mit chemischen Holzschutzmitteln.
Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, dass nur trockenes Holz zum Zaunbau verwendet wird. Enthält es – zum Beispiel durch zu kurze Lagerung – noch zu viel Feuchtigkeit, können leicht Pilze und Insekten in das Holz eindringen und es beschädigen.
Konstruktiver Schutz gegen Feuchtigkeit
Wie lange ein Gartenzaun Wind und Wetter trotzt, hängt auch von der Konstruktion ab. Wichtig ist, dass sich kein Regenwasser auf dem Holz ansammeln kann. Abgeschrägte Zaunlatten und Querhölzer können dies verhindern. Bei der Befestigung der Querhölzer bzw. Zaungurte muss die abgeschrägte Seite von den Zaunlatten wegführen. Ein Draht oder ein anderer Abstandhalter zwischen Längs- und Querhölzern verhindert einen Wasserstau an den Verbindungsstellen.
Schutz gegen Feuchtigkeit aus dem Boden bieten Metallanker um die Pfostenfüße. Noch ein möglicher Schwachpunkt des Zauns: Schrauben oder Nägel. Damit an diesen Stellen kein Wasser eindringen kann, die Löcher am besten an der Unterseite oder von den wetterabgewandten Seiten ins Holz bohren. Stimmt dann auch das Design, ist der Zaun ein schöner und haltbarer Rahmen für das Eigenheim.