Heizkosten reduzieren - So vermeiden Sie den Schock bei der nächsten Heizkostenabrechnung! Sparen Sie locker beim Heizen!

Sommer nutzen und Haus ‘warm einpacken’ Gebäudedämmung schützt vor hohen Energiekosten

Fassade streichen, Dach neu decken, Heizungsrohre erneuern: Viele Hausbesitzer nutzen die Sommerzeit, um ihr Haus zu sanieren. Aber nur wenige denken bei dieser Gelegenheit auch an Maßnahmen, die den Energieverbrauch und damit die Energiekosten im nächsten Winter senken. Diese sind jedoch gerade in Zeiten hoher Energiepreise auch wirtschaftlich sinnvoll. Ein energiesparendes Haus benötigt neben einer modernen Heizung und Wärmeschutzfenstern – vor allem eine gute Dämmung. Sie sorgt dafür, dass es im Winter nur wenig Wärme verliert und im Sommer kühl bleibt. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat deshalb die wichtigsten Dämm-Tipps für Hausbesitzer zusammengestellt und empfiehlt:

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Winter geht – Rechnung kommt später

Kälte und Preiserhöhungen könnten Heizkostenabrechnung um bis zu 25 Prozent höher ausfallen lassen

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Warnung: Von „billigem“ Heizöl nicht verführen lassen

Heizöl zum halben Preis – so mancher Oberlausitzer aus dem Landkreis Löbau/Zittau hörte die Botschaft gern. Schließlich leben viele Einwohner in dieser Gegend auch vom Vermietungsgeschäft an Feriengäste, die es an kalten Tagen warm haben wollen. Außerdem ließen die Rabattangebote der Berlin-Brandenburg-Agentur (BBA) mit Sitz in Berlin, die für den Kauf von Waren bis zu 60 Prozent Nachlass verspricht, viele Interessierte aufhorchen.

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Mehr Wettbewerb auf dem Gasmarkt

Viele Gasversorger bieten ihren Kunden gerade in letzter Zeit neue Verträge mit vermeintlich günstigen Sonderkonditionen an.

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Gaslieferverträge mit Festpreisen

gasofen.jpgPrivate Haushalte sind angesichts der steigenden Energiepreise arg gebeutelt – und ein Ende der Preisschraube ist ob der von den Versorgern angekündigten weiteren Erhöhungen zum Jahresende nicht abzusehen. Als Wunderwaffe gegen explodierende Rechnungen mögen da Angebote einiger Unternehmen anmuten, die Gasbezugsverträge mit Festpreisen versprechen.

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Gaspreis-Erhöhungen (noch) nicht zahlen

Der Bund der Energieverbraucher hält die derzeitigen Erhöhungen der Gaspreise für unbegründet. “Weil die Preise einseitig von den Gasversorgern festgesetzt werden, müssen sie der Billigkeit nach § 315 BGB entsprechen. Erhöhungen von mehr als zwei Prozent im Verlauf dieses Jahres sind unbillig und brauchen nicht bezahlt werden” sagt dazu Verbandschef Aribert Peters. Er rät zur Zahlungsverweigerung unter Berufung auf Unbilligkeit. Erst wenn die Gasversorger vor Gericht die Kalkulation ihrer Preiserhöhung überzeugend darlegen, werden die höheren Preise zur Zahlung fällig:

  • Nach gefestigter Rechtssprechung des Bundesgerichtshofs darf vorher auch keine Versorgungseinstellung angedroht werden.
  • Das Ruhrgas-Märchen von der Ölpreisbindung
  • Die Preise, zu denen das Erdgas aus dem Ausland bezogen werden, sind lt. Bundesamt für Wirtschaft seit Jahresbeginn um 6,4 Prozent gesunken. Die von der Ruhrgas angekündigten Preiserhöhungen um sechs Prozent sind deshalb unbegründet. Ruhrgas importiert 60 Prozent der deutschen Gasmengen. Die Steigerungen des Gewinns der Ruhrgas im Jahr 2003 beweisen, dass es nicht um Kostendeckung sondern um Gewinnsteigerung geht. “Ruhrgas kann sich nicht auf eine angebliche Ölpreisbindung der Gaspreise berufen. Denn die Statistik der Importpreise widerlegen dieses Märchen. Wir hoffen, dass die Kartellbehörden diesem Monopolmissbrauch schnell ein Ende bereiten” erklärt dazu Aribert Peters.
  • Die Lüge von der Weitergabe gestiegener Gasbezugskosten
  • Das Erdgas in Deutschland wird von 700 Gasversorgungsunternehmen an die Haushalte verkauft. Die Preiserhöhung der Ruhrgas erhöht die Einkaufspreise dieser Unternehmen. Am gesamten Verkaufspreis macht aber der Gasbezug nur etwa ein Drittel aus. Eine sechsprozentige Erhöhung der Einkaufspreise kann deshalb höchstens eine zweiprozentige Erhöhung der Gastarife begründen. Die meisten Gasversorger erhöhen ihre Preise aber um etwa zehn Prozent. Begründet wird das mit steigenden Gasbezugskosten infolge der Ölpreisbindung. “Die Verbraucher und die Öffentlichkeit werden für dumm verkauft. Der unverschämte Griff in die Tasche der Verbraucher ist deshalb so ärgerlich, weil die Gasversorger schon bisher über alle Maßen gut am Gasverkauf verdienen”.
  • Den Löwenanteil verdienen die örtlichen Gasverteiler
  • Vom Gaspreis in Höhe von knapp fünf Cent je Kilowattstunde wird gut ein Cent aufgewendet für den Kauf des Gases ab deutscher Grenze, ein Cent für Steuern, ein Cent für den Transport durch Deutschland und zwei Cent für die letzten zehn Kilometer Transport. Den Löwenanteil des Gaspreises geht ohnehin an das örtliche Gasunternehmen.

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Ausgefuchstes Lüften und Heizen spart Energie

Die Preisspirale bei Öl und Gas kennt augenscheinlich keine Grenzen. Da ist guter Rat teuer – muss er aber nicht sein, denn die unabhängige und kompetente Energieberatung der Verbraucher-Zentrale Thüringen hat viele clevere Tipps auf Lager. “Man kann mit eigenem, überlegtem Handeln einiges an Energie und Kosten sparen”, so Energieberaterin Stephanie Müller.

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Mit moderner Heizung Umwelt und Geldbeutel schonen

Rund sieben Milliarden Euro Mehrausgaben durch hohe Energiepreise kommen voraussichtlich bis Ende 2005 auf die deutschen Haushalte zu. Höchste Zeit zum Umdenken, gerade bei der Heizung. Wer jetzt noch immer mit einem alten Heizkessel heizt und Energie verschleudert, muss handeln. Denn auch nach der Bundes-Immissionsschutz-Verordnung sind nur noch Abgasverluste von maximal elf Prozent zulässig. Ein moderner Brennwertkessel mit Solaranlage für die Warmwasserbereitung kann beispielsweise den Erdgas- und Heizölverbrauch um bis zu 40 Prozent senken und damit Kosten sparen.

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Heizkosten senken – aber wie?

Die Ölpreise steigen, die Gaspreise steigen und auch die Strompreise werden ständig erhöht. Sparsam heizen ist das Gebot der Stunde, heute mehr als je zuvor. Verbraucher fragen sich, welche Heizungen am sparsamsten sind und was sie konkret tun können. Die bevorstehende Heizperiode verleiht diesen Fragen zusätzliche Aktualität. Durch gute Dämmung und eine moderne Heizung auf der Basis von Holz und Solarenergie kann sich jeder bereits heute von Öl und Gas verabschieden.

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Überlegt heizen und lüften hilft sparen

“Deutschlands Energiekosten haben Spitzenniveau”, sagt Roland Pause, Energieexperte der Verbraucherzentrale Sachsen. Damit nicht auch die Heizkostenabrechnung Rekordwerte aufweist, gilt es zur jetzt beginnenden Heizperiode ein paar Tipps der Verbraucherschützer zu beherzigen.

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