Archiv für Juli 2009

“Steuerfrei, und das mit einem sehr guten Zinssatz” – Dubiose Anbieter nutzen Finanzmarktkrise

Viele Verbraucher erhielten in den letzten Tagen eine E-Mail mit dem verlockenden Angebot, ihr Geld steuerfrei und mit einem guten Zinssatz über einen Zeitraum von zehn Jahren anzulegen. Entweder werden die Zinsen – immerhin stolze 15 Prozent pro Jahr – alle zwölf Monate ausgezahlt oder sie werden wieder angelegt, so dass eine Einlage von 10.000 Euro zu einem stattlichen Betrag von 40.455,58 Euro anwächst. Es handelt sich, so Dr. Peter Lischke, Finanzberater der Verbraucherzentrale Berlin, um ein typisches Angebot aus dem “Grauen Kapitalmarkt”. Darunter versteht man den nicht durch Rechtsvorschriften und Behörden kontrollierten Geldanlagemarkt. Weiterlesen »

Günstiger Urlaub in Osteuropa

Die Kaufkraft des Euro ist je nach Reiseland sehr unterschiedlich. So können Urlauber in Osteuropa von einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis profi-tieren. In Polen beispielsweise zahlt man 1 € für Waren und Dienstleistungen, die in Deutschland etwa ein Drittel (1,32 €) mehr kosten. Auch Ungarn, Bulgarien und Kroatien bieten merkliche Kaufkraftvorteile (siehe Grafik).

In anderen Ländern ist der Urlaub dagegen oft teurer als hierzulande. Das gilt unter anderem für beliebte Ferienländer wie Italien, Frankreich oder die Schweiz. Noch tiefer in die Tasche greifen muss, wer Urlaub in Dänemark macht. Dort beträgt die Kaufkraft des Euro nur etwa 78 Cent.

Das Schaubild verdeutlicht die Kaufkraftvorteile bzw. –nachteile in ausgewählten Urlaubsländern. Zur Ermittlung des Urlauber-Euro vergleicht man die Kaufkraft des Euro im Inland mit seiner Kaufkraft im Ausland. Dabei werden das unter-schiedliche Preisniveau und beim Umtausch in andere Währungen zudem der Wechselkurs berücksichtigt.

Tipp für Immobilien-Besitzer: Grundschuld-Löschung lohnt nicht

Ein geldwerter Tipp für Häuslebauer: Wer getilgte Grundschulden löschen lässt, verschenkt in der Regel Hunderte Euro.

Häuslebauer, die ihre Baufinanzierung über eine Bank abwickeln, müssen dem Kreditinstitut in aller Regel eine so genannte Grundschuld als Sicherheit geben. Damit sichert sich die Bank den Zugriff auf die Immobilie, wenn der Schuldner seine Darlehensraten nicht mehr bedient. In diesem Fall ist das Geldinstitut berechtigt, die Zwangsvollstreckung einzuleiten oder die Immobilie unter Zwangsverwaltung zu stellen. Weiterlesen »

Verbraucherzentrale Sachsen informiert zur Übergangsfrist und anderen Details mittels Verbraucherinformation

Bankkunden der isländischen Kaupthing-Bank bekommen in diesen Wochen endlich ihr 2008 als Tagegeld angelegtes Geld zurück. Wenn es anschließend darum geht, das Ersparte erneut zinsbringend anzulegen, werden sich vermutlich viele vorab noch genauer mit der Einlagensicherung beschäftigen. Dabei werden sie feststellen, dass sich die Situation zwischenzeitlich für Sparer verbessert hat. So wurde jetzt per Gesetz die Haftungsgrenze zunächst auf 50.000 € pro Sparer angehoben und die Selbstbeteiligung des Sparers am Schaden aufgehoben. “Doch nicht alle verbraucherfreundlichen Neuregelungen sind am 30.06.2009 in Kraft getreten”, stellt Andrea Hoffmann Finanzexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen klar. “Vielmehr gibt es hinsichtlich der schnelleren Rückzahlung im Insolvenzfall eine Übergangsfrist.” Weiterlesen »

Passender Tarif fürs mobile Internet: Datenverbrauch ist entscheidend – Bei einem Verbrauch von 10 Megabyte pro Monat sind Prepaid-Discounter günstig

Flatrate, Inklusiv-Paket oder doch lieber der Tarif eines Prepaid-Discounters? Damit Nachrichten lesen, Videos herunterladen oder E-Mails abrufen unterwegs nicht zur Kostenfalle wird, braucht der Nutzer einen passenden Datentarif. Welcher Tarif der günstigste ist, hängt dabei vom durchschnittlich anfallenden Datenvolumen ab. “Wenignutzer, die im Monat rund zehn Megabyte verbrauchen, sind mit einem Prepaid-Discounter, der Megabyte-Preise von 24 Cent anbietet, gut bedient”, sagt Ralf Trautmann vom Onlinemagazin www.teltarif.de . Bei täglich fünf Megabyte reicht ein 200-Megabyte-Paket aus. Die Nutzung über das Inklusivvolumen hinaus wird dann aber schnell teuer. Wer am Tag regelmäßig 50 Megabyte und mehr verbraucht sollte auf eine Flatrate zurück greifen. Weiterlesen »

Dachausbau: Preiswert neuen Wohnraum schaffen

Wer einen Dachboden zum Wohnraum ausbaut, zahlt für den Quadratmeter ungefähr 500 Euro weniger als für einen Neubau. Doch nicht alle Dächer sind gleichermaßen geeignet, außerdem engen Vorschriften den Spielraum gesetzlich ein. Weiterlesen »

Bausparen wird wieder beliebt

Die Unsicherheit an den Finanzmärkten macht Bausparen wieder attraktiver. Dazu trägt auch die staatliche Wohnungsbauprämie bei. Seit Anfang des Jahres haben sich die Bedingungen aber verschärft. Weiterlesen »

Erwerbermodelle: Steuern sparen um jeden Preis? – Immobilienerwerb zu Anlagezwecken für Normalverdiener nicht geeignet

“Steuern sparen mit einer vermieteten Immobilie!” “Miete als zweite sichere Rente!” Mit diesen oder ähnlichen Sprüchen ist es skrupellosen Vertriebsfirmen in den vergangenen Jahren gelungen, hunderttausende Eigentumswohnungen zu verkaufen. Aber auch heute noch funktioniert diese Verkaufsmasche. “Wenn Vermittler Steuereinsparungen in Aussicht stellen, leuchten bei vielen die Dollarzeichen in den Augen. Wenn man damit auch noch sein Einkommen im Alter verbessern kann, wird oft nicht mehr nachgedacht sondern gutgläubig den Aussagen der Vermittler vertraut. Doch nur wer hohe Steuern zahlt, kann Steuern sparen. Für den Normalverdiener gilt dieses Verkaufsargument fast nie. Ohne “grünes Licht” des eigenen Steuerberaters sollten man die bei Erwerbermodellen versprochenen Steuervorteile deshalb nicht für bare Münze nehmen.” So Eckehard Balke, Baufinanzierungsberater der Verbraucherzentrale Thüringen e.V. Weiterlesen »

Mobiles Internet: Zahlreiche Prepaid-Tarife mit kurzer Laufzeit erhältlich – Bei Tarifwahl auch auf verfügbare Geschwindigkeit achten

Das Internet auch unterwegs zu nutzen, stößt bei immer mehr Mobilfunkkunden auf Interesse. Grund ist zum einen die steigende Zahl passender Geräte wie Smartphones oder Netbooks. Zum anderen sind auch zunehmend attraktive Tarife für unterschiedliche Nutzertypen am Markt verfügbar. “Inzwischen gibt es zahlreiche Datentarife, die auf Prepaid-Basis abgerechnet werden und keine langen Laufzeiten haben. Die Angebote gibt es sowohl für die gelegentliche als auch für die regelmäßige Nutzung”, sagt Markus Weidner vom Onlinemagazin www.teltarif.de. Vorteil der kurzen Laufzeiten: Der Kunde kann jederzeit in einen anderen Tarif wechseln – etwa, wenn sich sein Nutzungsverhalten ändert oder ein günstigeres Angebot auf den Markt kommt. Weiterlesen »

- Anzeige -

- Anzeigen -