Rahmenkredite – Geld auf Abruf – praktisch, aber mit Haken

Anzeige GeldmärkteGerade vor Weihnachten brauchen viele ein bisschen mehr Geld. Sie überziehen ihr Konto oder nehmen einen Ratenkredit in Anspruch. Das alles kostet teure Zinsen. Manche Bank bietet Abrufkredite oder Rahmenkredite an. Die sind eine günstigere und flexible Alternative. Und der Haken? Der Zins ist variabel, was die Rückzahlsumme unkalkulierbar macht. Zudem ist die Verführung groß, sich mehr Geld zu leihen als nötig, schreibt die Zeitschrift FINANZtest.

Wer ständig sein Konto überzieht, bekommt mit einem Abrufkredit Geld zu deutlich günstigeren Zinsen. Das Verbrauchermagazin FINANZtest hat in einer Stichprobe ermittelt, dass von 83 Banken 16 Institute einen Abrufkredit anbieten. Die Zinsen liegen zurzeit zwischen 6 und 8 Prozent. Für Dispokredite müssen die Kunden um 13 Prozent zahlen und Ratenkredite gibt es kaum für kleinere Beträge.

Der Mindestauszahlbetrag für Abrufkredite ist bei einigen Banken festgelegt, oft sind es 500 Euro, bei der Nord-Ostsee-Sparkasse und der Sparkasse Südholstein aber 2.500 Euro. Weitere Verfügungen gibt es nur in 500-Euro-Schritten. So leiht sich der Kunde schnell mehr als er braucht. Abrufkredite können flexibel zurückgezahlt werden. Meist beträgt die monatliche Mindestrate für die Rückzahlung 2 Prozent des Kreditbetrages. Sonderzahlungen sind jederzeit möglich, auch die vollständige Tilgung.

Aber nicht jeder bekommt einen Abrufkredit – sondern nur Verbraucher, deren Schufa-Auskunft einwandfrei ist und die fest angestellt sind. Wenige Banken vergeben ihn auch an Selbstständige mit regelmäßigem Einkommen.

Der ausführliche Bericht findet sich in der Dezember-Ausgabe von FINANZest oder im Internet unter www.test.de.

 

 

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