Leitzins sinkt auf 1% -Kreditzinsen müssen folgen! – Verbraucherzentrale Hamburg bietet Rechenservice für Kreditkunden an

Wer mit seinem Geldinstitut einen Kreditvertrag mit einem variablen Zins vereinbart hat, sollte jetzt auf Zinsanpassung nach unten pochen. Denn der Leitzins der Europäischen Zentralbank ist so niedrig wie nie – bei 1 % p.a..

Variabel verzinste Kredite – insbesondere Immobilienkredite, aber auch Dispo-Kredite – müssen bei sich änderndem Zinsniveau angepasst werden. Geht das Zinsniveau nach oben, erhöhen die Geldinstitute die Vertragszinsen meist sehr schnell. Doch sinkt das Zinsniveau, sind die Institute zögerlich und senken den Vertragszins gar nicht, nur verspätet oder nur teilweise nach unten.

Diese Praxis ist rechtswidrig!

Wer den Verdacht hat, dass auch in der Vergangenheit die Anpassung seines variabel verzinsten Kredites nicht korrekt erfolgt ist, kann bei der Verbraucherzentrale die Differenz zwischen der tatsächlichen und der korrekten Anpassung berechnen lassen.

Die Nachberechnung kostet 50 € (einfache Fälle) bis 127 €. Einfache Fälle sind z.B. solche, bei denen die Zahlungsströme und Zinsanpassungen in übersichtlicher Form vorliegen. Komplizierte Fälle liegen hingegen dann vor, wenn Anpassungen von uns erst durch Nachberechnungen der Kontoauszüge ersichtlich werden und die Anpassungsintervalle ungewöhnlich hoch sind.

Die Berechnung lohnt sich auf jeden Fall bei Immobilienkrediten, aber auch bei Konsumenten-Krediten (auch Dispo-Kredite), die laufend hoch im Minus sind, z. B. 20 – 30.000 Euro.

Kreditunterlagen plus Einzugsermächtigung einsenden an Verbraucherzentrale Hamburg e.V., Kirchenallee 22, 20099 Hamburg

 

 

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