Baufinanzierung: Auch kleine Zinsdifferenzen zählen
Schon kleine Zinsdifferenzen von 0,1 oder 0,2 Prozent summieren sich bei einer Baufinanzierung im Laufe der Jahre auf beachtliche Beträge.
Schon kleinste Zinsdifferenzen machen bei einer Baufinanzierung eine ganze Menge aus. Ein Beispiel: Eine Filialbank verlangt für ein 200.000-Euro-Darlehen einen Zinssatz von 5,2 Prozent. Ein anderer Finanzierer unterbietet dieses Angebot und verlangt nur fünf Prozent. Eine nur scheinbar kleine Differenz. Denn im Laufe der Jahre summiert sich die Ersparnis und geht in die Tausende, erläutert das Immobilienportal Immowelt.de. Im Konkreten Beispiel beträgt das Sparpotenzial innerhalb von zehn Jahren fast 5.000 Euro.
Der Grund: Bei einem niedrigeren Zins kann bei gleicher Monatsrate eine höhere Tilgung vereinbart werden, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de. Im konkreten Fall beispielsweise 1,7 statt 1,5 Prozent. Bei identischer monatlicher Belastung fällt die Restschuld nach zehn Jahren geringer aus. Sie beträgt beim günstigen Anbieter rund 156.000 Euro. Beim teureren Anbieter hätte der Käufer noch fast 160.800 Euro Schulden.